Alle Erwartungen übertroffen

Am Beispiel zweier Aussteller zeigt sich der Erfolg

Am Stand von Regina
Wiedenbrügge (links)
wurden die Honigwaffeln stark nachgefragt.
Foto: privat

Am Beispiel von Regina Wiedenbrügge wird deutlich, wie bereichernd es sein kann, sich mit seinen Produkten der Öffentlichkeit vorzustellen. Denn nirgendwo sonst gibt es direktes Feedback zu den Waren, die mit dem Gedanken der Regionalität sorgsam für den Verbraucher produziert werden. Mit ihrem landwirtschaftlichen Betrieb hält sich Wiedenbrügge eher im Hintergrund, doch die Hofimkerei stellt sich gerne mit dem Honig dar. Die Südniedersachsentage waren der erste öffentliche Auftritt der Produzenten aus Wollershausen und als Fazit sagt Regina Wiedenbrügge: „Das es so gut läuft, hätte ich nicht gedacht.“ Vor allem die Honigwaffeln wurden von den Besuchern stark nachgefragt. Außerdem wollten die Kunden ganz genau wissen, wie der Honig hergestellt wird.
Diese Erfahrung machte auch Rainer Koch, Geschäftsführer der Eindecker Senfmühle GmbH. „Auf den ersten Südniedersachsentagen hat sich die Einbecker Senfmühle mit ihrem kompletten Senfsortiment präsentiert. Anders als bei ähnlichen unserer Präsentationen auf Verkaufsveranstaltungen hatten wir es überwiegend mit einem grundsätzlich informierten Publikum in Bezug auf Regionalität und (Bio-)Qualität zu tun. Die gezielte Bewerbung der Veranstaltung hat offensichtlich gegriffen. Insofern wurde ohne größere Umschweife und sehr zielorientiert gekauft. Die Nachfrage war groß und wir waren am ersten Tag annähernd ausverkauft. Für den zweiten Tag musste die Ware komplett nachgeholt werden und der noch stärkere zweite Tag führte erneut zu einem vollständigen Abverkauf. Kundenreaktionen waren uneingeschränkt positiv und – soweit wir noch Gespräche führen konnten –, war der Eindruck bei den anderen Anbietern ähnlich. Sicher hat das schöne Wetter wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung und der hohen Besucherfrequenz beigetragen. Auch wegen des trockenen Wetters hat die schwierige verkehrsinfrastrukturelle Situation nicht zu ernsthaften Verstimmungen geführt. Alle gewonnenen Erkenntnisse bieten umsetzbares Verbesserungspotenzial und lassen den eindeutigen Schluss zu, dass sich der Aufwand für den Verband gelohnt hat, seine Mitglieder einem sehr interessierten Publikum zu präsentieren. Die Einbecker Senfmühle wäre wieder dabei.“ (sto.)