Beseelte kafkaeske Fachwerkbalken

‚ÄěIch arbeite √ľberwiegend mit Holzfundst√ľcken aus dem Unterholz und alten Fachwerkbalken. Diese morbiden und kafkaesken Fundorte, die oft wie ein Tatort wirken, liefern mir das Material welches von mir weiterverarbeitet und zu einer mitunter seltsamen Fig√ľrlichkeit konkretisiere. Dieses kann mitunter koloriert oder mit Blattgold versehen sein, um es anschlie√üend mit Lein√∂l leicht zu versiegeln.‚Äú so Peter Schmidt, Bildhauer und K√ľnstler aus Hannover, √ľber seine Werke.
Passender kann Kunst nicht sein, wenn es um die Thematik des Festivals im F√ľnfeck geht. Mit Schirin Fatemi und Thorsten Freye wird er in Osterode ausstellen, der genaue Ort ist noch offen.
Ob Dachboden eines Fachwerkhauses, Hintergeb√§ude, Stall, Werkstatt, Lager, √ľberdachte Freifl√§che, Keller, im Wehrturm oder in einer Kirche… √ľberall werden K√ľnstler zum
DKKD-Festival die Orte bespielen und mit ihren Werken beseelen. Die R√§umlichkeiten bieten die unterschiedlichsten M√∂glichkeiten. Ob Sichtbalkenwerk, helle W√§nde, Retro-Tapeten, rohe Lehmw√§nde, ausgemauertes Fachwerk oder Sandstein. Die Raumverteilung wird bewusst von der Kuratorin gesteuert, sodass die Baudenkm√§ler durch die Kunst optimal in Szene gesetzt werden und auch ihrerseits die Kunstwerke zum leuchten bringen k√∂nnen. An allen Standorten soll Vielfalt und eine gute Qualit√§ts-Mischung entstehen und das erfordert Fingerspitzengef√ľhl. Die bisherigen K√ľnstler der DKKD k√∂nnen Sie auf www.festival-dkkd.de einsehen.
Peter Hans Schmidt: