Bürger dürfen sich an Neugestaltung beteiligen

Arbeiten an Brauhausplatz gehen weiter

So sehen die digitalen Pläne für den Brauhausplatz aus. Foto: Stadt Osterode

Nach intensiven Bemühungen kaufte die Stadt Osterode am Harz das Grundstück mit der Brandruine des ehemaligen Kinos. Kurz darauf folgte der Abriss der Ruine. Mit dem Abtransport des letzten Abrissmaterials im Dezember vergangenen Jahres, konnten die Abrissarbeiten beendet werden.
Der Eiskeller sowie der Turm der einsti­gen Osteroder Brauerei wurden freigelegt und werden zum Ensemble des künftigen Brauhausplatzes gehören, teilte die Stadt nun mit. Mittlerweile sind ehemalige Kellerräume und Ausschachtungen mit Kies verfüllt und der Platz mit einer Schotterschicht bedeckt worden. Die nun entstandene, ebene Fläche lässt bereits Gedanken über das künftige Aussehen des Platzes zu. Letzte kleinteilige Abrissarbeiten sowie der händische Abriss der stark beschädigten Dächer an Eiskeller und Turm, bereiten den künftigen Schutz der Gebäude gegen Witterungseinflüsse vor. Parallel dazu wird das Natursteinmauerwerk der Sockelgeschosse gesichert. Um die Arbeiten durchführen zu können, wurde der Eiskeller Anfang Februar eingerüstet.
Voraussichtlich im Frühjahr werden die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit bekommen, Ideen und Wünsche in die künftige Entwicklung des Brauhausplatzes mit einzubringen. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass auch im Frühjahr Präsenzveranstaltungen nicht möglich sein werden. Es ist daher ein Online-Verfahren vorgesehen, nähere Informationen dazu werden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Mehr zu dem Projekt gibt es unter www.osterode.de/brauhausplatz mit aktuellen Abrissbildern.