Bärbel Brockhoff über ihr Ehrenamt beim Denkmal!Kunst-Festival

„Das WIR-Gefühl hat mich sehr begeistert“

Das Denkmal!KunstKunstDenkmal!-Festival basierte schon immer auf ehrenamtlichem Engagement. Die Koordinierung und Integration von freiwilligen HelferInnen, die Suche nach lokalen Sponsoren, die Benennung von Festival-Gebäuden, Patenschaften für Ausstellungsorte/-gebäude und die Entwicklung von eigenen Aktivitäten – all das sind die wunderbaren Aufgaben, denen sich die Arbeitsgruppen in den fünf Städten kontinuierlich annehmen. Ein Gespräch mit Bärbel Brockhoff, die bereits einige der DKKD-Festivals mit ihrem Ehrenamt bereichert hat und vom WIR-Gefühl mitgerissen wurde.

Bärbel, wie bist du das erste Mal mit dem Festival in Berührung gekommen?
2009 bin ich wie ein Tourist durch die Denkmäler gelaufen und war so begeistert, dass ich 2011 unbedingt helfen wollte.

Was hattest du für einen ersten Eindruck, was für ein Gefühl?
Münden, sonst eher ruhig und beschaulich, war auf einmal sehr lebendig. Durch die Kunst und offenen Ateliers kam man mit vielen Menschen ins Gespräch und es sind Freundschaften entstanden, die es ohne Denkmal!Kunst nicht gegeben hätte. Aus einer Kleinstadt wurde eine große Stadt mit südlichem Flair.

Warum hast du dich entschlossen ein Teil Ehrenamt des DKKD zu werden?
Das „Wir-Gefühl“ das in Münden zum Denkmal!Kunst-Festival entstand, hat mich unglaublich begeistert. Das wollte ich unterstützen – natürlich auch die Künstler und Ihre Kunst.

Was hast du für Aufgaben beim Festival für dich angenommen und wie waren die Erfahrungen damit?
2011 habe ich bei der Erstellung der Internetseiten der Künstler und bei den Aufsichten geholfen. 2013 bei der gesamten Organisation, und sehr sehr viele Mails geschrieben und beantwortet. Meine Erfahrungen sind insgesamt positiv, wenn es einmal nicht richtig lief, gab es immer jemanden der seine Hilfe anbot. Abends war ich zwar müde, aber immer mit einem guten Gefühl.

Was war ein prägnantes Erlebnis für dich?
In 2011 sang eine Popgruppe nach dem Konzert, das Publikum war schon gegangen, einen Song nur für mich – das werde ich nie vergessen. Aber auch in 2013 bei der Abschlussveranstaltung der Fachwerk-Performance 9×24, als in der Kirche die Helfer, Ehrenamtlichen und Handwerker der 9mal24 Gruppe einliefen und alle Beteiligten aufstanden und klatschten – das war Gänsehaut pur!

Wie siehst du das Festival „mal fünf“ genommen wie es in diesem Jahr sein wird?
Da mir der Arbeitsaufwand, der hinter dem Festival steckt, bekannt ist, finde ich schon, dass es ein gewaltiges Projekt ist. Freue mich aber darauf, die anderen vier Städte näher kennen zu lernen und wünsche mir einen regen Austausch der Besucher zwischen den fünf Städten.

Für das DKKD-Fünfeck-Festival werden weiterhin Gruppen, Institutionen und Vereine der beteiligten Städte gesucht, um sich in dieses Projekt einzubinden und so ihre Stadt im Rahmen des Festivals zu unterstützen und repräsentieren. www.festival-dkkd.de