„Denkmal an Schule“ – Startschuss ist in Duderstadt erfolgt

Ohne Zimmermann hätten wir kein Dach über dem Kopf

Die Kinder erfahren Wissenswertes rund um die Denkmalpflege. Foto: F5E/Juliane Hofmann

Jeder möchte ein Dach über dem Kopf haben, doch dazu braucht es Handwerker, die dieses schaffen, erhalten und pflegen. So entsteht mit dem Zimmermann beispielsweise die für Niedersachsen so typische Fachwerk-Bauweise. An der St. Elisabeth Schule in Duderstadt startet jetzt das Angebot „Denkmal an Schule“ mit dem Thema „Fachwerk allumfassend“, das die Denkmalpädagogik für Niedersachsen in diesem Format für Grundschulen anbietet.
Für die Erhaltung des kulturellen Erbes ist es erforderlich, dass Kinder die gebaute Umwelt mit allen Sinnen begreifen und erfahren. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein bürgerschaftliches Engagement und ein harmonisches Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft. Das Wissen über Herkunft und Bedeutung der gebauten Umwelt bildet dazu die Grundlage. Mit den unterschiedlichsten Angeboten eröffnet das Landesamt kommenden Generationen die Möglichkeit, ihre Vergangenheit in die Zukunft mitzunehmen und schafft damit auch Inspirationen für Ideen zur beruflichen Entwicklung. Das in diesem Rahmen angebotene Programm „Fachwerk allumfassend“ ist auf Iniitative des Fachwerk5Ecks bereits im letzten Jahr erfolgreich in den fünf Mitgliedsstädten gestartet.

Ein Kindergarten, zwei Grundschulen, eine Förderschule und ein Gymnasium haben an den Projekttagen mit außerschulischer Kompetenz an außerschulischen Lernorten viele Themen rund und über das Fachwerk erlebt. In diesem Aktionsrahmen wird die Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler der BBS Duderstadt und der Zimmerei Dörnieden & Nolte im Vordergrund stehen, um die Qualität einer handwerklichen Ausbildung – natürlich hier mit dem Schwerpunkt Zimmermann – deutlich werden zu lassen.
Damit werden die handwerklichen Berufe in einen besonderen Fokus gestellt, denn ohne diese hätte keiner von uns ein Dach über dem Kopf. (sto.)