DKKD im traditionellen Festivalformat

Neun Tage voller Kunst und Fachwerk

Am 27. September 2019 wird im Rittersaal des Welfenschlosses in Hann. Münden das sechste Festival DenkmalKunst – KunstDenkmal, u.a. mit einem Vortrag von Frau Dr. Schormann, der Generaldirektorin der documenta Kassel, eröffnet. Rund 16 Monate Vorbereitungszeit gehen dann zu Ende und gipfeln in neun Tagen voller Kunst: Münden öffnet historische Denkmäler, Kirchen und Wehrtürme für Kunst- und Fachwerkfreunde. Es wird über 60 Ausstellungen und Installationen in historischen Denkmälern geben, weitere 12 im Außenbereich, z.B. an Türmen, Mauern, in Grünanlagen sowie am Wasser.

Über 100 internationale Künstlerinnen und Künstler aller Kunstrichtungen werden die Denkmäler der Altstadt wieder in neuem Licht erscheinen lassen. „Wir haben aber auch fantastische Installationskunst gefunden und einwerben können“, erläutert die Sprecherin der AG Bildende Kunst, Lore Puntigam. „Wir haben Fassaden, (Stadt)mauern und Türme als Galerien für großformatige Fotografie neu entdeckt. Damit bietet Denkmalkunst erstmalig draußen Kunst für alle. Kosten- und barrierefrei kann jeder Mensch sich so an Kunst erfreuen.“
Das Abendprogramm gehört zum traditionellen Festivalformat. Über 50 Veranstaltungen an den acht Abenden zwischen dem 28. September und dem 6. Oktober erwarten die Besucherinnen und Besucher. „Mit Aquabella, Sistergold, GlasBlasSing, Uwaga und Wildes Holz sind einige alte Bekannte wieder dabei“, freut sich Conni Jordan, die Sprecherin der AG Darstellende Kunst. „Aber auch viele neue Gruppen werden die Zuschauer mit ihrer Musik begeistern. Daneben gibt es Theater und Lesungen, z.B. von „Overbeck“ Roland Jankowsky. Tangofreunde kommen bei einer Milonga auf ihre Kosten und am letzten Festivalabend rockt das Gastspiel von Rock for Tolerance mit vier Bands das Geschwister-Scholl-Haus.“
Am Sonntag, 29.09., wird es einen Familientag mit speziellem Veranstaltungsprogramm geben (z.B. die Zirkuswerkstatt mit Clown Thete und mit „Herr Müller und seine Gitarre“). Hinzu kommen Workshops und Mitmachaktionen, die Jung und Alt zu eigener Kreativität einladen. Detaillierte Informationen zu allen Künstlern und Veranstaltungen finden sich jetzt schon auf www.denkmalkunst-kunstdenkmal.de/hann-muenden. Demnächst ist auch ein ausführliches Programmheft an allen Vorverkaufsstellen erhältlich.
„Das Festival“, sagt Hermann Staub, 1. Vorsitzender des gemeinnützigen Trägervereins DenkmalKunst e.V., „ist nicht nur ein Kulturspektakel, sondern auch eine Liebeserklärung der Hann. Mündener an ihre historische Altstadt.“ DenkmalKunst ist aber in jeder Hinsicht eine große Herausforderung, vor allem in finanzieller. „Dank großzügiger Unterstützung durch unseren Premiumpartner, die VR-Bank in Südniedersachsen eG und die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken, sowie öffentlicher Fördermittel befinden wir uns inzwischen in relativ sicheren Gewässern. Geradezu überwältigt sind wir von der Spendenbereitschaft von Mündener Privatpersonen und Unternehmen. Dafür sind wir sehr dankbar. Doch gegen Unwägbarkeiten vor allem im Kartenverkauf und Technikbereich sind wir noch nicht ausreichend abgesichert und zählen daher auf weitere Unterstützung. Jede im Vorfeld gekaufte Dauerkarte und jede noch so kleine Spende hilft, dass DKKD 2019 gelingt.“