Eigenes Regal für regionale Produkte

Erzeugerverband stärkt in 2019 Marketing für Werte aus der Region

Die 1. Südniedersachsentage können sozusagen als Startschuss für eine ganze Reihe an weiteren Aktivitäten des Regionalen Erzeugerverbandes Südniedersachsen angesehen werden. Der Verein möchte in den kommenden Monaten die Regionalität noch weiter stärken und so verwundert es nicht, dass zum Ende des Jahres 2018 schon vielfältige Pläne für 2019 geschmiedet wurden.
Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger wurde mit dem zweitägigen Event im September geweckt. Jetzt soll darauf aufgebaut werden, um langfristig das Vertrauen der Verbraucher in Produkt, Produzent und Qualität zu stärken. Immer mehr Menschen wollen wissen, wie etwas hergestellt wird und wo produziert wird. Dieses Fazit zogen auch die Aussteller, die bei den Südniedersachsentagen von Fragen der Besucher überhäuft wurden und diese gerne beantworteten. Eine zweite Auflage der Südniedersachsentage wird es wieder im Jahr 2020 geben, allerdings hält der Erzeugerverband auch für das bevorstehende Jahr einige Überraschungen bereit. „Wir müssen unser Marketing in den Blickpunkt stellen“, äußerte Vorsitzender Siegfried Kappey bei Versammlung der Erzeuger und meint damit, dass die Marke „Kostbares Südniedersachsen“, unter der die regionalen Produkte der Verbandsmitglieder angeboten werden, noch stärker in den Blick der Kunden rücken soll. Durch ein Regionalregal wird die Vertriebsaktivität regionaler Produkte gefördert. Hierzu erklärt der Verband: „Viele Kunden haben bei den Südniedersachsentagen ein Produkt gekauft und möchten dieses jetzt für den täglichen Bedarf nachkaufen.“ Damit ein Kunde nicht jeden Hofladen oder Erzeuger oder Produzenten einzeln anfahren muss, bietet sich ein Regal an, indem all diese Produkte zu finden sind. Der Regionale Erzeugerverband hat bereits Entwürfe für ein solches Regal anfertigen lassen. Inhabergeführte und kundenorientierte Einzelhändler aus der Edeka- und Rewe-Gruppe sehen in dem Verband mit seinen über 70 Erzeugerbetrieben inzwischen einen kompetenten Partner für die regionale Angebotsvielfalt. Die Markenkennzeichnung „Kostbares Südniedersachsen“ gibt Sicherheit für einen ehrlichen Produkt- und Einkaufsanspruch.
In besonders gekennzeichneten Regalen werden künftig die Kostbarkeiten aus Südniedersachsen präsentiert und sind insoweit als glaubwürdiges Regionalprodukt für den Kunden leicht erkennbar zu finden.
Anlässlich eines Erzeugertreffen am 29. November im Hotel Freigeist in Northeim konnte dieses Vorhaben bereits mit den Göttinger Nahversorgungspartnern Rewe Markt Riethmüller in der Benzstraße und dem Edeka Markt Köhler an der Kasseler Landstraße vereinbart werden. Anfang 2019 werden dort die ersten Regale „Kostbares Südniedersachsen“ eingerichtet. (sto.)