Das DKKD-Festival sucht bildende Künstler

Ein buntes Kunst-Kaleidoskop

DKKD
Der vierköpfigen Jury gehören an (v. l.): Folke Lindenblatt, freischaffende Künstlerin mit Erfahrung im Jurieren von Künstlerbewerbungen; Astrid Burkhardt, Fotografin mit langjähriger Erfahrung als Bild-Dokumentatorin der Mündener DKKD-Festivals 2007 bis 2013; Petra Biertümpfel, freischaffende Künstlerin und Musikerin, sowie Beate Helga Roth, freischaffende Schriftstellerin.

Um zum Festival 2017 in den fünf Städten des Fachwerk5Ecks circa 300 bildende Künstler in rund 80 Denkmälern präsentieren zu können, werden bereits fleißig Künstler und Künstlerinnen gesucht, die sich von der Idee des Festivals begeistern lassen. Bislang sind knapp 20 Bewerbungen von bildenden Künstlerinnen und Künstlern eingegangen, die ihre Werke in leerstehenden Denkmälern ausstellen möchten. Weitere haben Interesse an einer Teilnahme angemeldet. Der Bewerbungsschluss ist zwar erst am 28. Februar 2017; frühzeitige Interessenbekundungen sind jedoch für die Planung sehr hilfreich. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sich Kunstschaffende, die in der 5Eck-Region ansässig sind, selber bewerben, insbesondere solche, die nicht über die Kunst-Netzwerke der Städte zur Bewerbung eingeladen werden konnten. Interessenbekundungen oder Bewerbungen können an l.puntigam@festival-dkkd.de geschickt werden. Alles Wissenswerte über das Bewerbungsverfahren ist auf der WEB-Seite www.festival-dkkd.de nachzulesen. Aus anderen Regionen Deutschlands und dem Ausland werden Künstler und Künstlerinnen recherchiert, deren Werke geeignet erscheinen, die regionale Kunst sinnvoll zu ergänzen, so dass sich die Festival-Gäste auf ein vielfarbiges Kaleidoskop hochwertiger Kunstwerke freuen können. Bislang wurden circa 250 Künstler-Adressen ermittelt, die Schritt für Schritt persönlich eingeladen werden. Es gibt vielfältige Themen und eine unerschöpfliche Menge an Formen, Materialien und Techniken, die uns in den bildenden Künsten begegnen. Wenn das DKKD-Festial 2017 eine gute Mischung dieser Vielfalt in den Fachwerklandschaften des 5Ecks präsentieren kann, wird für alle etwas dabei sein. Neben der Vielfalt ist uns aber auch die Qualität der ausgestellten Werke ein wichtiges Anliegen. Deshalb hat die zuständige 5Eck-übergreifende Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler und Künstlerinnen bereits im August 2016 ein Auswahlverfahren beschlossen und im Oktober 2016 Auswahlkriterien dafür vereinbart. Von den Kunstschaffenden, die beim DKKD-Festival ausstellen dürfen, wird eine eigenständige künstlerische Arbeit erwartet; das heißt ihre Werke sollen auf eigenen Ideen beruhen und eine eigene Handschrift zeigen. Es soll eine professionelle Intention vorhanden sein und bereits Ausstellungserfahrung vorliegen. Die Werke sollen eine Sicherheit in den verwendeten Techniken erkennen lassen und in den letzten zwei Jahren sollte kontinuierlich künstlerisch gearbeitet worden sein. Neben diesen allgemeinen Qualitätsstandards erwartet der Veranstalter die Akzeptanz der gegebenen Bedingungen, die die Ausstellung in einem leerstehenden verlassenen Denkmal und der Rahmen des Festivals mit sich bringen. Weiterhin soll aus der Bewerbung erkennbar sein, dass die Kunstschaffenden bereit sind, durch ihre Werke und ihre persönliche Präsenz in Beziehung zu treten mit „ihrer“ Ausstellungsstadt, „ihrem“ Denkmal und mit den Besuchern ihrer Ausstellung. Die Veranstalter hoffen, dass einige im 5Eck ansässige Künstler und Künstlerinnen den Schritt wagen, in einer anderen Stadt ihrer Wahl ihre Werke zu präsentieren. Wer lieber (noch) „zuhause“ ausstellen möchte, kann dies im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung tun. Der Zugang zu diesen örtlichen Gemeinschaftsausstellungen der „einheimischen“ Künstler und Künstlerinnen soll etwas niedrigschwelliger möglich sein. Um zum Beispiel kreativen Newcomern aller Altersstufen eine Mitwirkung zu ermöglichen, können Abstriche bei Qualitätskriterien wie Kontinuität, professionelle Intention und Ausstellungserfahrung gemacht werden. Eigenständigkeit und ein Mindestmaß an technischen Fertigkeiten bleiben aber unverzichtbar. Dass die örtlichen Künstlergemeinschaften sich untereinander unterstützen und insbesondere Newcomern helfen, sich professionell zu präsentieren, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Die Auswahl unter den eingegangenen Bewerbungen obliegt einer vierköpfigen fachkundigen Jury. Sie wurde ebenfalls in der Oktober-Sitzung der AG der bildenden Künstler und Künstlerinnen gewählt.