Förderverein Mündener Altstadt e.V. startet Sch(l)aufenster

Einbecker Idee fruchtet in Hann. Münden

I10-2n der Mündener Innenstadt werben einige dunkle Schaufenster mit Leerstand. Um das Potenzial dieser Schaufenster zu zeigen, startet in Hann. Münden die Aktion „Sch(l)aufenster Münden“, dessen Organisation beim Förderverein Mündener Altstadt e.V. liegt. Der Vorsitzende der BI Sch(l)aufenster Einbeck, Hans- Jürgen Kettler, stellte das erfolgreiche Konzept aus der Fachwerk-Fünfeck Stadt vor, zeigte Bilder von gelungenen Fensterdekorationen, gab Auskunft über Kosten und bot an, seine Erfahrungen weiterzugeben. „Ihr müsst das Rad hier nicht neu erfinden, ihr könnt es uns einfach nachmachen und davon profitieren“, sagte er, denn in Einbeck werden 70 Ladenlokale betreut, 34 davon sind Sch(l)aufenster und für 15 konnte eine Neuvermietung erreicht werden. Leere Schaufenster sollen mit einfachen Mitteln beleuchtet und mit lokalen Themen attraktiv gestaltet werden, um die nachhaltige und sinnvolle Neubelebung der Innenstadt zu verwirklichen. Durch Zwischennutzung wird die Innenstadt optisch belebt und Vereine, Schulen, Künstler, Veranstaltungshinweise oder Touristische Angebote hätten eine gläserne Plattform. Die Initiative 10-3kommt in Hann. Münden ins Laufen und ein Organisationsteam, die Kreativ-, sowie die Finanzierungsgruppe sind für das einheitliche Werbebanner und das Einsammeln von Spendengeldern zuständig. Bereits zehn potenzielle Sch(l)aufenster Interessenten sind auf der Warteliste. Kettler bezifferte die Kosten für die Dekoration eines Fensters auf etwa 70 Euro, die Stromkosten pro Jahr auf etwa 20 Euro. Die Hauptaufgabe der Aktion bestehe darin, den Kontakt zu den Besitzern der betroffenen Ladenlokale herzustellen und Nutzungsverträge zwischen Eigentümern, Nutzern und deabzuschließen. „Keiner gibt Geld und keiner bekommt Geld“, das sollte bei den Zwischennutzungen, die vor allem von Vereinen und Künstlern übernommen werden, ganz deutlich herausgestellt werden. Es sind Aktionen von Bürgern für ihre Stadt und gewerbliche Nutzer davon überzeugen, diese Läden wieder zu revitalisieren. Darum ist der Aufkleber „Zu vermieten“ auch ein wichtiger Teil dieser Stadtverbesserung, die bereits passiert. Ob große oder kleine Fenster – Sie als Hauseigentümer 10-4können eines der leerstehenden „Graufenster“ in ein attraktives „Schlaufenster“ verwandeln lassen. Ihr Schaufenster kann durch eine Gestaltung Potenzial zeigen und sich so die Chance auf Wieder-Vermietung steigern. „Hier gehen Bürger mit offenen Augen durch ihre Stadt und werden sie verbessern“, sagte der Mündener
Bürgermeister Wegener, der vor seiner Amtszeit, in Einbeck als Lehrer tätig war und bei den Vorteilen für die eigene Stadt auch andere Städte im Blick hat. „Innerhalb der Städtepartnerschaft des Fachwerk-Fünfecks könnte in jeder der fünf Städte ein kreativ dekoriertes Schaufenster das Fachwerk- Fünfeck vorstellen und auch den Plan bekannter machen, das Denkmalkunst-Kunstdenkmal Festival im Jahr 2017 in allen fünf Städten gleichzeitig stattfinden zu lassen“, so der Bürgermeister.

Hier können Sie einen Blick in die Aktion der Fachwerk- Fünfeck Partnerstadt Einbeck werfen: www.bi-schlaufenstereinbeck. de