Jugendstil „Villa Gyps“ in Osterode

Einzigartiges Denkmal

Verfall und Abriss von geschichtsträchtiger Substanz drohten der heutigen Villa „Gyps“ im Gipsmühlenweg in Osterode, nachdem das Gebäude von 2004 bis 2011 leerstand.

Gerettet wurde die denkmalgeschützte Villa, Baujahr 1905/06, durch den Erwerb der beiden Schwestern Sigrid Ehrhardt und Silvia Wiegand. Nicht nur das Jugendstilensemble, sondern auch der prächtige parkähnliche Garten mit Pavillions und Pflanzenvielfalt haben es verdient revitalisiert zu werden.

Zur Unterstützung der neuen Eigentümer wurde vor vier Jahren der Verein Freunde der Villa „Gyps“ und Garten gegründet und sind seither Träger des Konzeptes, Haus und Garten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und für kulturelle Veranstaltungen zu nutzen.

Einen wichtigen Teil der Industriegeschichte Osterodes im Gipssteinbruch repräsentiert die Villa Gyps und wurde somit vom Fachwerk-Fünfeck und der Stadt Osterode als Konzeptimmobilie gewählt. Nun sind Entwicklungsmöglichkeiten für die Attraktivität und Revitalisierung des Leerstands in Planung.

Mehr zur Konzeptimmobilie auf der Seite 5.

info@villa-gyps.de