Gemeinsam Denkmale erhalten

‚ÄěGemeinsam Denkmale erhalten‚Äú ist das diesj√§hrige Motto und Sie sollten sich an dem Tag, an dem unsere Denkm√§ler im Vordergrund stehen, mitrei√üen lassen.Die Mehrzahl der am Denkmaltag ge√∂ffneten Bauten und St√§tten stehen f√ľr einen gemeinschaftlichen Erfolg, denn ohne das Zusammenspiel von Vereinen, Initiativen, Eigent√ľmern, Gemeinden, amtlicher Denkmalpflege, diverser anderer Planungspartner in den Kommunen und Fachleuten wie Architekten, Restauratoren oder qualifizierten Handwerkern werden Denkmale nur selten erhalten. Unsere f√ľnf Fachwerk-F√ľnfeck-St√§dte laden Sie ein! Tauchen Sie in Geschichten ein, lernen Sie die Menschen kennen, die sich f√ľr den Erhalt von bedrohtem Kulturerbe stark machen, provitieren Sie von deren Aktionen, Ideen und Erfahrungen und nehmen Sie Mut mit, sich auch zu engagieren. Viel Spa√ü beim Tag des offenen Denkmals! www.tag-des-offenen-denkmals.de

Die Städte und ihre Verlockungen Рein Auszug aus dem Programm

Einbeck

1Die Einbecker Innenstadt hat einen großen Bestand an historischen Gebäuden, die meisten sind lediglich von der Straßenseite aus wahrzunehmen. Einblicke in die bestehenden Innenhöfe gibt es selten, dabei ist es wirklich lohnend einen Blick hinter Mauern und Tore zu werfen. Rundgang mit Krimhild Fricke der Denkmalpflegerin. Beginn um 11 und 14 Uhr.

Mail: kfricke@einbeck.de

PS. Speicher

Sechsgeschossiger Kornspeicher von 1898. Die ehemaligen Lagerfl√§chen f√ľr Kornvorr√§te beherbergen heute als PS.Speicher nun Zeitzeugen der individuellen Motorisierung. F√∂rderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Ge√∂ffnet von 10 ‚Äď 18 Uhr.Kontakt: R. K√§mpf, Tel.: 05561 92320297

Synagoge

Erst in den 1990er Jahren wurde der √Ėffentlichkeit wieder bekannt, dass das unauff√§llige Hinterhaus einstmals eine Synagoge war. Der 1800 erbaute schlichte, einst√∂ckige Fachwerksaalbau hat 4,65 m hohe W√§nde, ist rund 80 qm gro√ü. Der F√∂rderverein saniert das Geb√§ude und schafft einen Ort der Begegnung und des offenen Dialogs. Die Sanierung l√§uft. Offen: 12 ‚Äď 16 Uhr. Kontakt: F. Bertram, Vorsitzender, Tel.: 05561 927567

Duderstadt

Rathaus Duderstadt

Imposanter Fachwerkbau auf massivem Erdgeschoss, historisches Kaufhaus von 1302/03 im Gebäudekomplex noch erlebbar.

Verschiedene Stilepochen des 14.-18. Jhs., bauliche Sanierung 2002-08. Neuer√∂ffnung 2012 nach √úberarbeitung des Ausstellungs- und Nutzungskonzepts, f√ľr Trauungen genutzt, beherbergt G√§steinformation und Stadtbibliothek.

Ge√∂ffnet von 10 ‚Äď 16 Uhr.

Altstadtf√ľhrungen

Marktstra√üe, Treffpunkt: Rathaus, Duderstadt. Die Duderst√§dter Altstadt liegt innerhalb der mittelalterlichen und neuzeitlichen Befestigungsanlagen, √ľberwiegend in Fachwerkbauweise errichtetes, neuzeitliches Stadtbild auf mittelalterlichem Stadtgrundriss. Insgesamt als fl√§chendeckendes Stadtdenkmal nach dem nieders√§chsischen Denkmalschutzgesetz unter Schutz gestellt. Stadtf√ľhrungen mit dem Ortsheimatpfleger.

Beginn um 11 und 14 Uhr

Westerturm

21424 Zerst√∂rung des Turmvorg√§ngerbaus durch Brand, direkter Turmwiederaufbau. Einziges erhaltenes Stadttor der Duderst√§dter Befestigungsanlage. 2002-04 Bestandssicherung und Freilegung des ehemaligen Turmzugangs √ľber die noch vorhandene Stadtmauer. 2010-11 benachbarte Stadtmauer√ľberbauung saniert und in das neue Ausstellungkonzept integriert. F√∂rderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Ge√∂ffnet von 10 ‚Äď 12 Uhr und von 14 ‚Äď 16 Uhr.

Heimatmuseum

Barocker Fachwerkbau, 1767 errichtet, ehemalige Knabenschule, heute Heimatmuseum. Ge√∂ffnet 11 ‚Äď 16 Uhr.

Kontakt und Ansprechpartner f√ľr alle Stationen: G√§steinfo der Stadt Duderstadt, Tel.: 05527 841200

Northeim

St. Sixti Kirche

1Die sp√§tgotischen Glasmalereien aus der Zeit um 1478 geh√∂ren zu den k√ľnstlerisch wertvollsten Sch√§tzen der Kirche. Sie zeigen neben einem Heiligenbild vier Darstellungen aus der Passionsgeschichte, Gloger-Orgel um 1700. Die Verluste und Besch√§digungen der urspr√ľnglich im Halbrund des Chorabschlusses eingebauten Fenster gehen wahrscheinlich auf die Belagerung und Beschie√üung Northeims im 30-j√§hrigen Krieg zur√ľck. Ge√∂ffnet von 12 ‚Äď 18 Uhr.F√ľhrungen um 14 und 16 Uhr durch Hannelore Otte.

Bilderausstellung zu den historischen Fenstern, Info-Material √ľber die Klimagutachten, Bilder zu den Deckenpatenschaften, bisherige Bem√ľhungen des F√∂rdervereins zur gemeinsamen Erhaltung der Kirche, Material f√ľr Kinder

Kontakt: Hannelore Otte, St. Sixti Gemeinde, Tel.: 05551 52803

Dr. Hartung, Kirchenvorstandsvorsitzender St. Sixti Gemeinde, Tel.: 05551 9979851

Stadtf√ľhrung

‚ÄěWir sind vom Fach-Werk‚Äú

4Northeim als eine der f√ľnf St√§dte im ‚ÄěFachwerk5Eck‚Äú und Mitgliedsstadt der ‚ÄěDeutschen Fachwerkstra√üe‚Äú bietet jede Menge Hingucker in Sachen Fachwerkkonstruktion, -verzierungen und -stilen. Stadtf√ľhrer Klaus R√∂glin bietet deshalb am Sonntag, dem 11. September, eine thematische F√ľhrung an passend zum ‚ÄěTag des offenen Denkmals‚Äú, der unter dem Motto ‚ÄěGemeinsam Denkmale erhalten‚Äú steht. In etwa 90 Minuten kann man sicher nicht alle wissenswerten Infos zum Aufbau eines Fachwerkhauses erl√§utern, dennoch wird Klaus R√∂glin an konkreten Beispielen Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der verschieden Fachwerkstile beleuchten.

Die F√ľhrung beginnt um 11 Uhr vor der Tourist-Information im Reddersen-Haus. Die Teilnahme kostet 3 Euro pro Person. Kinder im Grundschulalter sind mit 1,50 Euro dabei. Eine Anmeldung f√ľr Einzelpersonen und Kleingruppen ist nicht notwendig.

Osterode am Harz

Villa-Gyps

Typische Fabrikantenvilla mit zeitgleich entstandenem Garten. 1905/06 wurde auf dem Gel√§nde einer historischen Gipsm√ľhle ein barockes Wohnhaus im Jugendstil erweitert und √ľberformt. Die repr√§sentative architektonische Innenausstattung ist vollst√§ndig erhalten. Zeitgleich entstand die Gartenanlage als Reformgarten der Jahrhundertwende. Auf √ľber 1 ha befinden sich vier Gartenbereiche. Ge√∂ffnet von 11 ‚Äď 18 Uhr.

F√ľhrungen nach Bedarf durch Silvia Wiegand, Sigrid und Detlef Ehrhardt und Freunde der Villa Gyps und Garten e.V., Ausstellung Kunstkreis Osterode in den R√§umen der Villa.

Kontakt: Detlef Ehrhardt, Freunde der Villa Gyps und Garten e.V., Tel.: 05522 8686264

Sankt Marien Osterode

Erste urkundliche Erw√§hnung 1258. Fl√ľgelaltar des Bildschnitzers Barthold Kastrop aus G√∂ttingen 1515. Kirchenraum seit der Neueinrichtung Mitte des 17. Jhs. kaum ver√§ndert, auf der Mittelempore √§lteste Orgel der Region von 1678. 2009 umfangreich restauriert. Gro√üer Kirchgarten mit altem Baumbestand, gusseisernen Kreuzen und langer Umfassungsmauer. Offen von 10:30 ‚Äď 19:00 Uhr.

F√ľhrungen nach Bedarf, Kinderf√ľhrungen 12 und 15 Uhr durch Uta Herrmann und Kinderkirchenf√ľhrer, Meditationsweg im Kirchgarten (bei trockenem Wetter). Kontakt Uta Herrmann, Kirchenvorstand St. Marien, Tel.: 05522 74171

Eulenburg-Osterode/Textilfabrik

1827 als Textilmanufaktur Greve und Uhl in Osterode gegr√ľndet. Mit der Grundsteinlegung 1832 in Osterodes S√∂setal erschufen Ludewig Greve und Eduard Uhl eine der bedeutendsten Textilfabriken jener Zeit. Seit Schlie√üung der Produktionsst√§tten in den 1960er Jahren wird die ehemalige Textilfabrik als Gesamtkonzept f√ľr Freizeit, Wohnen, Gastronomie und Gewerbebetriebe gef√ľhrt. F√∂rderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

5F√ľhrungen durch den Geb√§udekomplex und das Gel√§nde der Eulenburg 11 und 14.30 Uhr durch Rolf Gr√∂nig, Tel.: 05522 6611

Tillyschanze

Romantischer Aussichtsturm, erbaut 1881-85. Mit Blick auf die Altstadt und einem Relief des Bildhauers Gustav Eberlein von 1888 zur Erst√ľrmung M√ľndens durch Tilly 1626. Die 2010 begonnenen

Hann M√ľnden

Sanierungsarbeiten wurden Ende 2015 abgeschlossen.

Ge√∂ffnet von 11 ‚Äď 20 Uhr. F√ľhrungen mit Mitgliedern ab 12:30 jede Stunde, letzte 16:30 Uhr.

Informationen durch die Mitglieder der Fördergemeinschaft, Kaffee und Kuchen

Natermannturm

Hufeisenf√∂rmiger Stadtmauerturm aus dem 14. Jh. 1849 von 25 m auf 42 m H√∂he aufgestockt, um Schrotkugeln im Turmgie√üverfahren herstellen zu k√∂nnen. Seit 2000 wurde die ehemalige Produktionsst√§tte f√ľr Schrotkugeln zum Museum der Arbeit ausgebaut. Ge√∂ffnet von 11 ‚Äď 17 Uhr. Videofilm zur Schrotkugelherstellung, Turmbesteigung m√∂glich.

B√ľrgertreff

Der Treff erstreckt sich √ľber zwei kleine Fachwerkhausparzellen in der s√ľdwestlichen Altstadt. Das Fachwerkeckgeb√§ude entstand wohl in der zweiten H√§lfte des 16. Jhs. als St√§nderbau, erhielt im fr√ľhen 17. Jh. ein Zwerchhaus und bekam in den 1950er Jahren mit dem Umbau zu einem Friseursalon seine heutige Fassadengestaltung.

Das zweite Haus ist ein 3-Gefache breites barockes Fachwerkhaus.

Ge√∂ffnet von 11 ‚Äď 17 Uhr.

Bildergalerie Fest der Kulturen Kochabende mit jugendlichen Fl√ľchtlingen, N√§hcafe ge√∂ffnet, Kaffee und Kuchen.

Mikwe

1796 erwirbt die j√ľdische Gemeinde M√ľndens das Anfang des 17. Jhs. erbaute Fachwerkhaus, um eine j√ľdische Schule zu errichten. 1973 wurde bei Ausschachtungsarbeiten ein Bad f√ľr rituelle Waschungen entdeckt.

Ge√∂ffnet von¬† 11 ‚Äď 17 Uhr. Kurzf√ľhrungen 12, 13 und 15 Uhr durch Charlotte Schr√∂der.

Destille

Die ehemaligen Getreidelager der M√ľnderschen M√ľhle waren Ausstellungs- und Veranstaltungsort des Denkmalkunst-Kunstdenkmal Festivals 2007-13. Seit 2014 werden die Geb√§ude zu Wohnungen saniert, die ersten sollen Ende 2016 bezugsfertig sein. Ge√∂ffner am 10.9. von 11 ‚Äď 22 Uhr, abends musikalisches Abendprogramm

Am 11.9. von 11 ‚Äď 17 Uhr.

Altstadtf√ľhrungen durch Hann. M√ľnden

11183 erstmals urkundlich erw√§hnt, mittelalterlicher Stadtkern mit geschlossener Bebauung und fast 500 Fachwerkh√§usern aus sieben Jahrhunderten. Ausgezeichnet f√ľr eines der wenigen geschlossenen Denkmalensembles in Niedersachsen.

Mitglied des Fachwerkf√ľnfecks Duderstadt, Einbeck, Hann. M√ľnden, Northeim, Osterode im Harz. Stadtf√ľhrer erz√§hlen an f√ľnf ausgew√§hlten Orten in der historischen Altstadt Spannendes und Informatives. Rundgang mit der Stadtf√ľhrergilde Hann. M√ľnden

Beginn 12 und 15 Uhr.‚ÄČDauer 2. Std.

Rathaus Hann. M√ľnden

1603-1818 wurde das mittelalterliche Rathaus, ein gotischer Saalbau aus dem 14. Jh., durch den Baumeister Georg Crossmann aus Lemgo im damals modernsten Stil der Weserrenaissance umgebaut und erweitert. Die untere Rathaushalle schm√ľcken Wandmalereien zur Stadtgeschichte von 1927-29.

Ge√∂ffnet von 11 ‚Äď 17 Uhr.

Ausstellung: In letzter Minute gerettet Рinnovative und vorbildliche Rettungsgeschichten aus allen Bundesländern, erzählt von begeisterten und engagierten Denkmalbesitzern.

Die B√ľrgergenossenschaft M√ľndener Altstadt e.G. und der F√∂rderverein M√ľndener Altstadt e.V. stehen zur Infomation und Beratung zur Verf√ľgung.

Pythagoras Loge

Au√üergew√∂hliches Fachwerkhaus, 1729 als Gasthaus auf einer ehemaligen Stadtmauerbastion aus dem 16. Jh. erbaut. Ab 1808 Clubhaus, 1856-72 Ober-Steueramts-Lokal und Zollamt. Seit 1872 Sitz der 1799 gegr√ľndeten Freimaurerloge Pythagoras zu den drei Str√∂men, die das Geb√§ude 1992-99 grundlegend sanierte. Ge√∂ffnert von 11 ‚Äď 17 Uhr, Kaffee und Kuchen.

Speckstra√üe 7/ K√ľnstlerhaus

2Im Kern fr√ľhbarockes Fachwerkhaus, 1800 um einen Anbau erweitert und um 1900 um ein weiteres Geschoss aufgestockt. Das um 1600 errichtete Hofgeb√§ude diente bis Mitte des 19. Jhs. als Lohgerberei. Die 2013 gegr√ľndete B√ľrgerggenossenschaft hat das Geb√§ude, das seit 2005 leer stand, erworben. Mittels umfangreichen Sponsorrings und ehrenamtlichen Engagement wurde das Geb√§ude saniert.

Ge√∂ffnet von 11 ‚Äď 17 Uhr Ausstellung des M√ľndener KunstNetzes e.V.: Helmut Becker, Querschnitte – Hann. M√ľndener Motive und Petra Graser, Fotodokumentation des Projektes 9mal24, Kaffee und Kuchen

Sydekumstraße

3Im 16. Jh. wurden die ersten Fachwerkh√§user an und auf die Stadtmauer gebaut. So entwickelte sich aus dem Areal hinter der Stadtmauer die heutige -Sydekumstra√üe, die bis 1934 D√ľstere Stra√üe genannt wurde.

Ge√∂ffnet von 11 ‚Äď 18 Uhr,

Straßenfest mit Rundgang via Innenhof Eisenmeurer und Ochsenkopf, buntes Programm mit Kunst und Handwerk, Musik und Kulinarischem. Infostand DenkmalKunstKunstDenkmal

Kontaktperson f√ľr alle Stationen: Burkhard Klapp, Tel.: 05541 75224