Gesichter unseres Fachwerk-Fünfecks

Gemeinsam sind wir lauter

1

Annett Steinberg
Lehrerin an der GoetheschuleEinbeck

„5 Finger sind eine Hand und ein Fuß sind 5 Zehen. Erst die Hand kann greifen, erst der Fuß kann gehen. 5 Städte sind eine Region, die gemeinsam handeln und sich bewegen kann, ohne dass die jeweilige Stadt ihre Eigenständigkeit verliert. Denn jede Stadt hat trotz der vielfältigen Gemeinsamkeiten auch ihre Besonderheiten – das macht ihren Reiz aus. Das Fünfeck legt diese besonderen Reize frei, indem sie die Bürger dieser Städte motiviert, sich zu bewegen, z. B. zum Spieleabend in eine andere Stadt. Gleichgesinnte können sich so besser kennen lernen und ich freue mich darauf, dieses Fünfeck zu einem Ganzen zusammenwachsen zu sehen.“

2Helvi Ritter
Geschäftsführerin Northeim Touristik e.V.

„Die bisherigen Aktivitäten im Fachwerk- 5Eck finde ich klasse: So ist ein Tourismuskonzept ganz konkret in Arbeit. Viele Menschen, Einwohner und Gäste unserer 5 tollen Städte wurden fürs Fachwerk sensibilisiert und begeistert. Gerade aus touristischer Sicht können das gemeinsame Marketing fürs Fach- werk5Eck und gemeinsame Aktivitäten im 5Eck nur gut sein. Uns alle 5 verbindet das Fachwerk und doch sind wir 5 Städte sehr verschieden: eben ein Ensemble mit 5 Ecken. So kann jede Stadt ihre Stärken und Besonderheiten unter dem Dach des 5Ecks präsentieren. Und wer weiß: Vielleicht steht am Ende tatsächlich das Fachwerk5Eck in der Liste der Weltkulturerbe-Stätten?! Und wenn nicht, dann war der Weg dorthin das Ziel.“

3Daniel Li
Fotograf und Aktivist in Osterode am Harz

„Nachdem ich mehrere Jahre in Großstädten gelebt habe, wohne ich nun seit 6 Jahren wie- der in meiner Heimat Osterode. Die Nähe zur Natur, dem Harz, dem Vertrauten und Familiären und die Umkompliziertheit des Lebens abseits der Großstadt sind ein Gut, das ich über die Jahre sehr vermisst habe. Ich betrachte das Kleinstadtleben und – durch die Fachwerk-Fünfeck-Initiative – nun auch das Fachwerk und dessen Historie mit ganz an- deren Augen und möchte diese neuentdeckte Schönheit über die Fotografie auch mit an- deren Menschen teilen. Als gebürtiger Osteröder betrachte ich es als meine Aufgabe, mich aktiv an der Revitalisierung unserer schönen Region zu beteiligen und es fühlt sich gut an, Teil von etwas Großem zu sein. Mit dem Fach- werk-Fünfeck-Festival, deren Initiatoren und den vereinten Kräften aller Beteiligten aus fünf Städten, sollte es uns gelingen, unsere Heimat auch für die Augen Außenstehender wieder in glanzvollem Licht erstrahlen zu lassen!“

4

Reinhard Müller
Aktivist in Hann. Münden

„Als ich vor zwei Jahren nach Münden kam, war ich beeindruckt von den Ideen und der Tatkraft, die beispielsweise vom Förderverein Mündener Altstadt und der Bürgergenossenschaft an den Tag gelegt wurden. Für mich Grund genug, dort mitzuwirken! Diese Stadt, mit ihrem einmaligen historischen Bestand, mit ihrer herrlichen Lage an den drei Flüssen sowie dem sie umgebenden grünen Band und den Bergen, ist ein Schatz, der es verdient bewahrt und gepflegt zu werden. Manchem „Alteingesessenen“ ist es vielleicht nicht (mehr) bewusst, in welchem Kleinod er lebt. Doch wer neu hierher kommt, dem er- gibt sich natürlich ein ganz anderer Blickwinkel. Die positiven Aspekte werden eher wahrgenommen. Deswegen ist es auch wichtig, vom eigenen Standpunkt auf andere Orte zu blicken. Das Fachwerk-Fünfeck ist die Chance, um die Menschen dieser Städte zusammen- zubringen, Ideen, Kräfte und Netzwerke zu bündeln und voranzubringen. Fazit: Gemeinsam geht’s besser, bringt Freu(n) de und Erfolg!“

5

Christiane Mosler
Künstlerin aus Duderstadt

„2013 hab ich beim Denkmalkunst-Kunstdenkmal Festival teilgenommen und während der dreitägigen Putz-, Verschönerungs- und Gestaltungsaktion fragte ich mich, ob sich dieser Aufwand am Ende lohnt. Er hat sich gelohnt! Die im Vergleich zu Galerien und anderen Ausstellungshäusern doch eher kleinen Räume mit dem spröden Charme eines alten Fachwerkhauses erlaubten eine intensive Begegnung der Besucher mit den Werken und Künstlern. Diese zehn Tage Kunst waren so intensiv, dass ich mir wünschte, es möge eine Folgeveranstaltung im Jahr 2015 geben. Im Jahr 2015 gab es keine DKKD aber dafür die Option für 2017: Fachwerkfünfeck! Für die geplante Kunstaktion im Rahmen des Fachwerkfünfecks hoffe ich, dass der Charme und das Flair dieses in Hann. Münden etablierten Festivals bei dem doch wesentlich größeren 5-Städte-Event erhalten bleibt. Es bleibt spannend in welches alte Gemäuer meine Werke im Jahr 2017 einziehen werden. Doch bis dahin gibt es noch viel zu tun.“