Gesichter des Fachwerk-Fünfecks

„Die Vernetzung  der fünf Fachwerkstädte halte ich für ein sehr reizvolles Projekt. Für mich als Künstlerin und Gründungsmitglied des Kunstvereins KUNST bist DU…derstadt e.V. ist die Vernetzung von kreativen Köpfen der Region ein großes Anliegen. Ich wünsche mir für die nahe Zukunft eine gemeinsame Kulturszene der „Fünfecker“. Meine Vision für  meine „Wahlheimatstadt“ ist die Entstehung eines Kulturzentrums. Eine Begegnungsstätte generationenübergreifend, völlig offen und bunt. Damit verbinde ich den Wunsch Neubürger-Flüchtlinge optimal zu integrieren und mitzunehmen. Es steckt eine Menge kulturelles und kreatives Potential in diesem Fünfeck-BürgerProjekt.“ Hannelore Mitschke, 1.Vorsitzende / Kunst bist Du….Duderstadt e.V.


„Wir schaffen mit dem 200 Jahre alten Fachwerk-Gebäude der Alten Synagoge in Einbeck, das wir denkmalgerecht sanieren, einen Ort der Begegnung und des offenen Dialogs. Die Mitglieder des Fördervereins freuen sich daher auf einen lebendigen Austausch im Fachwerk-Fünfeck, auf viele neue Kontakte und Gespräche über das geschichtliche Erbe, das oftmals eine Herausforderung für die Zukunft ist. Der wir uns aber sehr gerne gemeinsam stellen.“ Frank Bertram, Vorsitzender des Fördervereins Alte Synagoge in Einbeck e.V.  

 


„Als Fotograf begleite ich Denkmalkunst-Kunstdenkmal schon seit dem Beginn in 2007, zum teils als Künstler, teils dokumentierend. Gespannt beobachte ich, wie diese einmalige Idee nun in die Fachwerk-Fünfeck-Städte getragen wird. Es ist schön zu sehen, wie neue Projekte Fahrt aufnehmen und mit welcher Dynamik Künstler, Kulturbegeisterte, Denkmal-Aktivisten das Ganze voranbringen. Ich freue mich schon sehr darauf, mich mit Künstlern, Machern und Fotografenkollegen aus dem Fachwerk-Fünfeck zu vernetzen.“, Helmut Becker, Fotograf aus Hann. Münden

 


„„Was die berühmte „Kulturelle Landpartie“ im Wendland ist, wird bei uns nun die „Fachwerkparty im Fünfeck“! Einfach eine wunderbare Idee, über die Vernetzung von Menschen, Ideen, Darstellender Kunst und Musik die Tradition abzustauben. So lässt sich nicht nur das Feuer für die Tradition bewahren, sondern viele werden überhaupt erst dafür angezündet. Und als Sahnehäubchen: eine Vernetzung, ein echtes Kennenlernen und Miteinander, dass (fast) ohne Social Media auskommt.Von Mensch zu Mensch.“,Melanie Funke, Initiative HARZKIND, & Inh. Agentur VIVIATY, Osterode am Harz


hoheisel„Ich bin durch einen Artikel in unserer Tageszeitung zum Thema Fachwerk-Fünf-Eck gekommen und einem ersten Zusammensein in der Alten Brauerei in Northeim. Geprägt bin ich durch die 13 jährige Begleitung der Dachstuhlrenovierung mit Neueindeckung der über 500 Jahre alten St. Sixti Kirche und Sanierung des gedrehten Turmhelmes. Diese Kirche ist das Wahrzeichen Northeims und das zentrale historische Gebäude der Altstadt, und die Bürger setzten vor über einem halben Jahrtausend stolz das „n“ in einen Schlussstein des Gewölbes. Die mittelalterlichen Fenster der Kirche aus 1470 werden zur Zeit einer Restauration unterzogen.

Im Umkreis von wenigen 100 Metern befinden sich zahlreiche Fachwerkhäuser, in denen unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben – diese Geschichten von Menschen schlummern in diesen Gebäuden – wie wir mit unserem Erbe der alten Zeit umgehen, es erhalten und pflegen- dafür lohnt die gemeinsame Anstrengung aus den fünf Fachwerkstädten. In Oberaudorf las ich erst kürzlich den Satz an einer Hauswand: „Das Alte gewürdigt – mit Tradition erhalten, mit Sinn und Gespür die Gegenwart gestalten.“ Das verspreche ich mir von dem Projekt FACHWERK-FÜNFECK.“ Christian Steigertahl, Ärztevereinsvorsitzender & Mitglied Kirchenvorstand St. Sixti Northeim