Gesichter im FĂŒnfeck

Florian Geldmacher
Einbeck Marketing
Einbeck

„FĂŒr mich ist das Fachwerk5eck mehr als ein Zusammenschluss von fĂŒnf Mittelzentren in SĂŒdniedersachsen, die sich Ă€hnlichen Problemen ausgesetzt sehen und gemeinsam Lösungswege finden wollen. Es ist vielmehr das Engagement der BĂŒrgerschaft, welches diese Idee des regionalen Zusammenstehens angenommen hat und vielerorts ihren eigenen Interpretationen und Ideen nachgeht. Der hieraus entstehende Austausch zwischen BĂŒrgern und Institutionen lĂ€sst die Region nĂ€her zusammenrĂŒcken. Viele Verbindungen und gemeinsame Projekte können so leichter initiiert werden und nachhaltig bestand haben. Das 5eck ist ein wichtiger Bestandteil von SĂŒdniedersachsen geworden und ich freue mich ein Teil dessen zu sein.“

 

Claus Ludwikowski
StadtfĂŒhrer
Duderstadt

„FĂŒr mich ist ein Traum in ErfĂŒllung gegangen. Ich habe mein historisches Interesse und meine Begeisterung zu Duderstadt in Einklang bringen können. Zudem beschĂ€ftige ich mich sehr gerne mit anderen Menschen. Als Scharfrichter zu Duderstadt fĂŒhre ich nun seit fast zwei Jahren, schaurig aber auch humorvoll, GĂ€ste durch ‚meine‘ wunderschöne Stadt. Stadtgeschichte und SehenswĂŒrdigkeiten, aber auch die Grausamkeiten in der Folterkammer und die historischen HintergrĂŒnde, werden lebendig. Dank der Zusammenarbeit im Rahmen des Fachwerk-5Eck habe ich viele wunderbare „Kolleginnen und Kollegen“ der anderen vier StĂ€dte kennen gelernt. Danke 5Eck!“

 

Friedhalm Meyer
StÀdt. Baudirektor i. R.
Hann. MĂŒnden

„Als Stadtplaner habe ich die Erfahrung gemacht, daß es regelmĂ€ĂŸig etwa 10 Jahre dauert, bis aus einer Planung RealitĂ€t wird. Manchmal geht es aber auch schneller, wie das Beispiel des FachwerkfĂŒnfecks zeigt. Ich erinnere mich noch an den Termin vor etwa 7 Jahren im DuderstĂ€dter Rathaus, als wir „Baudezernenten“ aus den fĂŒnf StĂ€dten mit den damaligen BĂŒrgermeistern ĂŒber unsere Fachwerkpotentiale diskutiert und eine gemeinsame Strategieentwicklung  angeregt haben. Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden, mit der Einrichtung der GeschĂ€ftsstelle in Northeim  hat der Zug enorm an Fahrt gewonnen. Mit dem DenkmalKunst-Festival 2017 erhĂ€lt das FachwerkfĂŒnfeck dankenswerter Weise eine breite ehrenamtliche UnterstĂŒtzung aus der Bevölkerung. Ich erwarte mit Spannung den Herbst dieses Jahres und freue mich auf zahlreiche neue Erfahrungen im FachwerkfĂŒnfeck.“

 

Anja Fehrensen
Inhaberin „Atelier AF“
Hann. MĂŒnden

„Ich lebe seit sechs Jahren in MĂŒnden. Mein Mann und ich lieben die Altstadt und setzen uns tatkrĂ€ftig fĂŒr sie ein. Ein besonderer Fokus liegt fĂŒr uns darin, modernen Wohn- und Arbeitsraum in FachwerkhĂ€usern zu schaffen. Denn es gibt mittlerweile viele, die wie wir, die Altstadt MĂŒndens als lebens- und liebenswert ansehen. Das 5Eck ist fĂŒr mich ein Beweis dafĂŒr, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht. Vor zehn Jahren waren es EinzelkĂ€mpfer, die sich in Hann. MĂŒnden und in der Region fĂŒr die Besonderheiten der StĂ€dte eingesetzt haben. Heute sind es viele. Ich glaube an Netzwerke und deren Synergieeffekte. Wenn man voneinander lernen und Erfahrungen austauschen kann, finde ich das fantastisch. Das 5Eck schafft Aufmerksamkeit und bĂŒndelt KrĂ€fte und vervielfacht sie. An meiner LadentĂŒr hĂ€ngen jetzt zum Beispiel auch Veranstaltungsplakate die auf Ausstellungen und Veranstaltungen in den FachwerkfĂŒnfeckstĂ€dten hinweisen. FrĂŒher habe ich von diesen Veranstaltungen einfach nichts erfahren.“

 

Arno Dietrich
KĂŒnstler & Gallerist
Duderstadt

„Das ‚Denkmal-Kunst-Festival-2017‘ mitten in Deutschland in den schönsten FachwerkstĂ€dten mit historisch gewachsener Infrastruktur, Tradition und Lebenslust, ist fĂŒr mich eine fantastische Idee fĂŒr die ich mich jetzt schon bei den verantwortlichen Initiatoren, Organisatoren, und den teilnehmenden KĂŒnstlern bedanken möchte. Ich finde es außergewöhnlich, dass die Gesellschaft Menschen aus ihrer Mitte hervorbringt, die sich im Sinne einer Verbesserung der allgemeinen Lebenssituation fĂŒr „Alle“ einsetzen. Dass dieses umso großartiger in Verbindung mit Kunst und Kultur gelingen kann findet meinen grĂ¶ĂŸten Respekt. Unsere Region in SĂŒdniedersachsen erfĂ€hrt damit eine bundesweite Aufmerksamkeit weit ĂŒber unsere Landesgrenzen hinaus und ist damit Pilotprojekt und WerbetrĂ€ger fĂŒr unsere wunderschöne Heimat. Und warum sollen denn nicht auch einmal die Einwohner unserer Metropolen wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder MĂŒnchen unser kulturelles SĂŒdniedersachsen besuchen?! Ich wĂŒnsche allen Beteiligten und Kreativen ganz viele Besucher und Teilnehmer der vielfach organisierten Kunstausstellungen, Musik-, Theater-, und Themenabende. Eine lang andauernde nachhaltige Werbebotschaft aus und fĂŒr unsere FĂŒnfeckstĂ€dte ist mit dem ‚Denkmal-Kunst-Festival-2017‘ auf jeden Fall jetzt schon erreicht und hoffentlich gibt es auch den ein oder anderen Immobilien-EigentĂŒmerwechsel und damit eine Wiederbelebung von historischer Bausubstanz. Denn darum geht’s ja!
 und um Kunst!“