Unser Fachwerk-Fünfeck

Gesichter unseres Fachwerk-Fünfecks

1Horst Joachim Bonitz
Fachdienstleitung Bildung & Kultur
Duderstadt

„Über die Arbeit in meinem Bereich bei der Stadt Duderstadt bin ich relativ dicht dran, an allem was Kunst und Kultur betrifft. In diesem Zusammenhang konnte ich auch von Anfang das besondere Engagement unseres Bürgermeisters für die Initiative des Fachwerk5Eck’s und die Inhalte und die Arbeit wahrnehmen. Es ist schon erstaunlich, was in den letzten Jahren an Sanierungstätigkeiten in unserer schönen Innenstadt zu bemerken war. Für mich hat sich das Interesse an der Initiative verstärkt, als das große Ereignis „Denkmal!Kunst!Festival!2017“ ins Gespräch gekommen ist. Es macht einfach Spaß und bereichert persönlich auch unheimlich, mit vielen kreativen und interessanten Köpfen aus Duderstadt und der Region zusammen zu arbeiten, etwas auf die Beine zu stellen oder aus den vorhandenen Ressourcen zu schöpfen. Persönlich hoffe ich, dass noch viele, viele Menschen, die sich bisher noch nicht angesprochen gefühlt haben, zukünftig mitmachen möchten und uns unterstützen.“

2Barbara Brübach
Typografisches Atelier 
FETTE TYPEN in Hann. Münden

„Ich wohne seit 20 Jahren in Hann. Münden. Seit 2013 lebe ich auch hier. Für mich begann die Veränderung meines Lebensgefühls damit, bei “9mal24” in Gemeinschaft mit zu arbeiten. Heute genieße ich es, mich in dieser so aktiven „Community“ zu Hause zu fühlen und freue mich über die wachsende Zahl sowie die Vielfalt an neuen Projekten. Ich bin überzeugt, dass die Idee “Fünfeck” ein ebenso kraftvoller Zündfunke für ein vielfältiges Miteinander sein wird und dass die Städte dadurch für sich und als Region liebens – und lebenswerter werden. Wer genau hinschaut sieht, dass der Prozess bereits voll im Fluss ist – ich bin gespannt auf alles, was da noch kommen wird!”

3

Ingrid Müller
Kreisnaturschutzbeauftragte 
Landkreis Northeim

„Ein Dach über dem Kopf, wohlige Wärme, Kleidung, Essen und auch mal etwas Süßes: was die Northeimer zum Leben brauchten, war eigentlich nichts Besonderes. Das Außergewöhnliche bestand darin, dass der stadteigene Mittelwald sie zuverlässig mit Bau- und Brennholz, Schafwolle, Schweine-, Schaf- und Rindfleisch und Honig versorgte – und das über 700 Jahre lang! Das Naturschutzprojekt „Northeimer Mittelwald“, für das ich mich seit vielen Jahren engagiere, ist der Hauptgrund, warum ich zur Fachwerk5Eck-Aktivistin geworden bin. Dabei suche ich Antworten auf die Fragen: Woher und wie bekamen die anderen vier Städte das Holz für ihre Fachwerkbauten?  Gab es auch dort eine Waldnutzung nach den Regeln der Mittelwaldwirtschaft? Nach ersten Kontakten mit Herrn Kornau und Dr. Freist aus Hann. Münden kann ich mir gut vorstellen, eine Ausstellung aller Fünfeck-Städte zur Historie der Waldbewirtschaftung für das DKKD-Festival 2017 auf die Beine zu stellen. Um den Arbeitsaufwand zu minimieren und die Gemeinsamkeiten zu dokumentieren, wäre ein einheitliches Konzept, in das sich stadt-typische Elemente einbauen ließen, sicher sinnvoll.“

4Luitgard Reimann
Tangotänzerin aus 
Osterode am Harz

„Ich finde es großartig, dass unser wunderschöner und bereichernder Tango durch die Fünfeck-Aktivitäten und ihre Teilnehmer nun auch in die kleineren Orte unseres Landkreises kommt, dadurch mehr Menschen diese schönen Tanzgelegenheiten kennenlernen und vielleicht selbst Freude am gemeinsamen Tangoerlebnissen finden werden.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fünfeck-Tango-Nachmitttag am 18.9. in Osterode – Schachtrupp Villa.“

 

5Peter Zieseniß
Maler,-& Lackierermeister und 
Musiker aus Einbeck

„Ich komm aus Einbeck, aus der alten Stadt, die in der Mitte einen Marktplatz hat und einen Brunnen mit dem bekannten Till, und jeder weiß, was er uns zeigen will. Er zeigt auf’s Rathaus gleich nebenan. Dort sitzen Ratsherren dann und wann. Wenn ich mal auf dem Kirchturm steh, seh ich  hinab auf meine Welt. Die Dächer Patchwork, Straßen krumm zu sehn, die Häuser stolz, meine Stadt. Und nette Menschen in den Häusern wohnen, schauen aus den Fenstern, man kennt sie schon… Ganz in der Nähe seh’ ich’s Brodhaus steh’n, Einbecker Bier schenkt man drin aus. Mein Durst ist nicht nur nach dem guten Bier, was hier in Einbeck lang schon wird gebraut. Mein großer Durst ist meine alte Stadt, hier wohn ich gern,  bin hier zu Haus…“