Stadtwald Hann. Münden erzielt hohe Preise bei Wertholzversteigerung

Hann. Mündens wertvolle Eichen

Auf den diesjährigen Wertholzversteigerungen erzielte die Stadt Hann. Münden – Betrieb Stadtwald – gleich mehrfach hohe Preise für ihr Holz. Die drei wertvollsten Eichen stammen aus dem Stadtwald. Und auch die Lärche konnte punkten.
Für schöne Möbel und kostbares Furnier wird das beste Holz benötigt. Und so sind Käufer stets auf der Suche nach hochwertigem Holz, das von Waldbesitzern, Forstämtern, Forstbetrieben angeboten wird. Von bester Qualität erwies sich das Eichenholz aus dem Stadtwald Hann. Münden. Die teuerste Eiche erhielt ein Spitzengebot von 1.389 Euro pro Festmeter und erzielte somit insgesamt 3.764 Euro. Der Baum stand im Sudholz nahe des Römerlagers bei Hedemünden und wurde im Zuge des Prüfungsprojektes eines Forstwirtschaftsmeisters geerntet. Doch auch bei den Nadelhölzern hatte Hann. Münden die Nase weit vorn. Eine Lärche aus dem Blümer Berg erzielte mit 729 Euro pro Festmeter das zweit höchste Gebot. Beide Stämme gingen an Furnier-Unternehmen, die das Holz zu wertvollen Holzdekoren verarbeiten wollen. Gut zu wissen: Holz wird in Festmetern (fm) berechnet. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter fester Holzmasse, also ohne Zwischenraum in der Schichtung. Werthölzer werden in Holzsubmissionen an Meistbietende veräußert. Dieses erfolgt nicht in Form von öffentlichen Versteigerungen, sondern durch schriftliche Angebote. Interessenten können das Holz zuvor an einem zentralen Lagerplatz oder an verschiedenen dezentralen Plätzen besichtigen, bevor ein Gebot abgegeben wird. Am Submissionstag werden die Gebote im Beisein der Bieter und häufig auch öffentlich im Beisein interessierter Bürger verlesen. Der Meistbietende erhält den Zuschlag. Gern veröffentlichen öffentliche Stellen im Anschluss an eine Submission die Ergebnisse, die unter anderem zur Ermittlung des Marktpreises dienen. Den von Eichen aus dem Stadtwald Hann. Münden kennen wir jetzt. (sto.)