„Wir sind begeistert davon, dass es eine eigene Harzer Sprache gibt...“

HARZKIND wirbt für den Erhalt der Oberharzer Mundart

Die Fachwerk-Fünfeck-Stadt Osterode am Harz wird immer wieder als das Tor zum Harz bezeichnet. Kein Wunder, denn nach nur nach wenigen Fahrminuten kann man die ersten Harzer Teiche und Natur genießen. Und nur zirka 15 Minuten braucht man mit dem Auto, um von Osterode aus die Oberharzer Bergstadt Clausthal-Zellerfeld zu erreichen. So nutzen viele Osteroder seit jeher die Nähe zum Oberharz für Sport, Freizeit, Kultur und Erholung.
Nur sehr wenigen bekannt ist allerdings, dass der Oberharz und seine Bergstädte über Jahrhunderte einen eigenen Dialekt entwickelt haben, die „Oberharzer Mundart“. Dieser Dialekt wird nur noch von wenigen, meist älteren Menschen gesprochen, aber von den meisten verstanden.
Der Verein „Arbeitskreis Oberharzer Mundart und Brauchtum e.V.“ aus Clausthal-Zellerfeld, mit Ulrich Wehmann im Vorstand, kämpft mit Leidenschaft um den Erhalt der Oberharzer Mundart und um Möglichkeiten der Förderung. Die Oste­roder Initiative HARZKIND und die gleichnamige Agentur unterstützen den Verein nun ehrenamtlich dabei, den Oberharzer Dialekt populärer zu machen und wirbt für Interesse für den Dialekt, mit dem Ziel, die Harzer Identität zu fördern und den Erhalt des Dialekts zu fördern. Melanie Funke, Mitbegründerin von HARZKIND: „Wir sind begeistert davon, dass es eine eigene Harzer Sprache gibt. Es wäre sehr traurig, wenn diese ausstirbt. Wir hoffen, die Aufmerksamkeit auf den Harzer Dialekt lenken zu können und auch besonders den jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, den Dialekt spielerisch für sich neu zu entdecken. Vielleicht können wir auch Harzer für die Mitwirkung im Verein gewinnen, welcher sich über jeden Interessierten freut.“

Die Oberharzer Mundart live erleben und kennenlernen kann man beim regelmäßigen Stammtisch in Clausthal Zellerfeld. Interessierte können sich gern unter post@harzkind.de melden.