Eigentümer können Steuervorteil nutzen

Historische Substanz bietet Chancen

Der Staat belohnt Käufer besonders schützenswerter Gebäude mit Steuervorteilen: Denkmaleigentümer können die Kosten für Renovierung und Restaurierung über mehrere Jahre verteilt steuerlich absetzen. Möglich macht das die Absetzung für Abnutzung, kurz AfA. Der Staat unterscheidet in Sachen Denkmalschutz und Steuer grundsätzlich zwischen Selbstnutzern und Kapitalanlegern. Für diese beiden Gruppen gibt es jeweils besondere Regelungen: Denkmal-AfA für Selbstnutzer: Wer selbst im Denkmal wohnt, kann zehn Jahre lang je neun % der Kosten zur Erhaltung des Gebäudes in der Steuererklärung eintragen. Denkmal-AfA für Kapitalanleger: können 100 % der Kosten abschreiben. Kapitalanleger, die die Denkmalschutz-Immobilie vermieten möchten, können sogar 100 % der Sanierungskosten abschreiben. Außerdem lassen sich neben den Restaurierungs- auch die Anschaffungskosten abschreiben. Der Fiskus hat allerdings genau geregelt, welche Kosten steuerlich geltend gemacht werden dürfen. Die Kosten müssen „der Erhaltung des Gebäudes als Baudenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung“ dienen, so der Wortlaut im Gesetz. Dazu gehört zum Beispiel der Einbau einer Heizung oder neuer Fenster sowie Dach- und Fassadensanierungen.

Welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, alle wichtigen Informationen und wann sich die Investion in ein Denkmal wirklich lohnt erfahren Sie unter www.vlh.de.