Bürger für die Revitalisierung der Stadt

Mahnwache gestartet

1Der Zustand der ältesten und wertvollsten Baudenkmäler in Hann. Münden trägt zum Är­gernis bei. Der juristische Streit zwischen der Stadt Hann. Mün­den, Karl-Herbert Haas und sei­ner Immobilienverwaltungsfirma ist scheinbar unendlich. Sieben Fachwerkhäuser in renomierter Lage haben unansehnliche Fas­sadenfronten, Verfallserscheinun­gen, leere Fenster starren auf das Stadtbild. Anlässlich des Verfalls wurden diese Gebäude im Juli 2015 mit einem Trauermarsch symbolisch zu Grabe getragen. Mit einer geplanten Mahnwache vom 18. bis 31. Juli 2016 wollen Mündener Bürgerinnen und Bür­ger in der Lange Straße (vor dem Haus Nr. 20) auf diesen weiterhin bestehenden Missstand aufmerk­sam machen. Am Beispiel einer Eigentümerfamilie wird immer deutlicher, das bisher geführte Gespräche, Verhandlungen und Aktionen lediglich in Absichtser­klärungen und Abwiegeleien sei­tens der Eigentümer mündeten und bisher zu keiner Veränderung der Zustände führten. „Die Häuser sollten für das Jetzt und weitere Nachkommen als l(i)ebenswerte Wohn- und Arbeitsstätten erhal­ten werden. Die Häuser sind das Kulturerbe der Stadt und das gilt es zu bewahren.“ so die BI-Denk­malaktivisten. Die Mündener Denkmalaktivisten setzen mit der geplanten Mahnwache ein aktuel­les Zeichen, um einem Vergessen vorzubeugen.

Jeder Bürger wird gebraucht! Helft mit, ab dem 18. Juli (geplant bis zum 30. Juli) ein Zeichen zu setzen. Für Anmeldung und nä­here Informationen bitte eine Mail an: denkmalaktivisten@googlemail.com