Alles in einem Haus

Mehrgenerationenhaus Münden

v.l.: Julia Bytom, Harald Wegener, Elke Steden, Martina Görtler , Hannah Schädel und Volker Ludwig präsentieren das neue Konzept „Wir sind Mehr! Generationenhaus“ für das ehemalige Geschwister-Scholl- Haus in Hann. Münden.
Postkarte des Mehrgenarationenhaus Hann. Münden

 Ein Haus voller Angebote ist es bereits und es soll noch mehr werden. Das Geschwister Scholl Haus in Hann. Münden wird zum Mehrgenerationenhaus.
Nach acht Jahren „Fördermittelkampf“ zur Umnutzung des Geschwister-Scholl-Hauses als Mehrgenerationenhaus kamen der Förderbescheid des Bundes und die Zustimmung des Stadtrates wie ein Geschenk daher. Für die Förderperiode 2017 bis 2020 bekommt Hann. Münden jährlich 30.000 Euro vom Bund und noch einmal 5.000 Euro aus Landesmitteln. Die anteiligen Kosten für die Stadt in Höhe von 5.000 Euro wurden als Gebäudekosten und Sachleistungen bewilligt.
Was ab April 2017 gezielt geplant und angeboten werden kann, soll mit Unterstützung einer Koordinierungsstelle entwickelt werden. „Geplant sind neue Projekte, besonders im Sinne der Bewältigung der Auswirkungen des demografischen Wandels in Hann. Münden“, betont die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Julia Bytom. „Jeder ist willkommen, um im neuen Konzept des Mehrgenerationenhauses Begegnung, Hilfe, Begleitung und Beratung in allen Lebenslagen im Miteinander zu leben und erleben zu können“, so Bytom weiter.
Geplant seien unter anderem Projekte wie eine Ehrenamtsbörse, eine Anlaufstelle für Senioren bei Alltagsfragen, Leseförderung und ein Erzählcafé. Elke Steden, Fachdienst Kinder- und Jugendbüro erfreut: “Alles entspringt nun aus einem Haus und wir wollen alle Bürger mitnehmen, damit die Angebote auch Anklang finden.“