Mit offenen Augen

Max N√§der (1915 ‚ÄĒ 2009) machte sich als Inhaber und langj√§hriger Kopf der Firma Ottobock einen Namen. G√§nzlich unbekannt war bislang, dass er auch ein begabter Fotograf mit hohem Bewusstsein f√ľr grafische Strukturen und Bildkompositionen war. Die nun ausgestellten Arbeiten entstanden Mitte bis Ende der 1950er Jahre auf mehreren Gesch√§ftsreisen durch die USA und Mexiko, die Max N√§der gemeinsam mit seiner Frau Maria unternahm. Auf Film bannte er ein Amerika, das f√ľr die Deutschen in der Zeit des Wirtschaftswunders eine Verhei√üung darstellte.

Die Ausstellung gliedert sich in f√ľnf Themenbereiche: City Life, On the Road, Menschen, Architektur und Landschaft. Dar√ľber hinaus gibt ein eigener Ausstellungsbereich Aufschluss √ľber die USA als Projektionsfl√§che der Deutschen in den 1950er Jahren.
Während des Ausstellungsbetriebs ist die Kunsthalle HGN Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Parkm√∂glichkeiten finden sie am oberen Ende der Stra√üe Am Sulberg. Von dort f√ľhrt eine Treppe zum Eingang. Barrierefreie Parkpl√§tze finden Sie direkt vor dem Eingang am Karl-W√ľstefeld-Weg.
Kunsthalle HGN
Karl-W√ľstefeld-Weg
37115 Duderstadt

Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Januar 2018 verlängert worden.

Kunsthalle HGN (Hans Georg Näder)

F√ľr Prof. Hans Georg N√§der war die Etablierung eines Ortes f√ľr die Kunst in Duderstadt ein Herzensanliegen. Er entschied sich damit ganz bewusst f√ľr seine Heimatstadt im nieders√§chsischen Eichsfeld, der er als weltweit agierender Unternehmer aufs Tiefste verbunden ist. Die private Kunsthalle HGN liegt unweit des Familiensitzes des Sammlers Prof. Hans Georg N√§der am Rande des Sulbergs und bietet den Besucherinnen und Besuchern einen malerischen Blick √ľber die historische Altstadt Duderstadts und das Umland. Bislang folgten √ľber 42.000 Besucherinnen und Besucher dem Angebot der Kunsthalle HGN, Kunst in wechselnden thematischen Ausstellungen zu entdecken und zu erleben.

Im Dezember 2011 √∂ffnete die Kunsthalle HGN erstmals ihre Pforten. Das architektonische Konzept setzt einen Kontrapunkt zum klassischen ‚ÄěWhite Cube‚Äú und besticht durch seinem spr√∂den Charme, der den Werkstattcharakter der Ausstellungshalle betont. So lassen die R√§ume genug Freiraum f√ľr eine Vielzahl k√ľnstlerischer Ausdrucksformen und szenografischer Konzepte. Die Ausstellungen gew√§hren Einblicke in die Sammlung HGN, nicht selten im Zusammenspiel mit Arbeiten weiterer Sammlungen wie beispielsweise der DZ Bank Kunstsammlung. Dar√ľber hinaus setzt die Kunsthalle HGN auch auf die Zusammenarbeit mit K√ľnstlern, die f√ľr ein weites Spektrum k√ľnstlerischer Positionen stehen. Begleitet wird dieser Prozess durch den regen Austausch mit Kuratoren und Galeristen. Den Besucherinnen und Besuchern stehen ‚ÄěLifespeaker‚Äú ‚ÄĒ Studenten der Kunstgeschichte an der Universit√§t G√∂ttingen ‚ÄĒ f√ľr alle