Mobilitätskonzept wird entwickelt

Mobil rund um Einbeck

1Auf Beschluss der Verwaltungsausschusses soll für die gesamte Stadt Einbeck einschließlich der Ortschaften ein Mobilitätskonzept entwickelt werde. Für die Erstellung wurde das Planungsbüro „Planersocietät“ in Dortmund, Fachbüro für Stadtplanung, Verkehrkehrsplanung und Kommunikation, beauftragt. Durch die Reaktivierung der Bahnstrecke Einbeck-Salzderhelden/Einbeck-Mitte werden wesentliche Determinaten im Bussystem der Stadt Einbeck verändert. Die direkte Anbindung des Schienenpersonennahverkehrs an den Zentralen Omnibusbahnhof bedingen neue Umsteigebeziehungen und Verknüpfungen in die Region aber auch innerhalb der Kernstadt. Zudem existiert aus Kostengründen bis auf den Schulbusverkehr im Gebiet der gesamten Stadt Einbeck kaum noch ein funktionierender öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV). So sind insbesondere die Ortschaften in den Schulferien kaum an die Kernstadt angebunden. Das ehemalige Gebiet der Gemeinde Kreiensen ist überdies auch während der Schulzeiten aufgrund fehlender Schulbusverkehre nicht an die Kernstadt angebunden. Gerade im Hinblick auf eine älter werdende Bevölkerung, aber auch um die Mobilitätsbedürfnisse von Familien mit Kindern und Jugendlichen zu befriedigen, ist ein funktionierendes Nahverkehrssystem elementar. Die Ideen zu einem übergreifendem Mobilitätskonzept wurden bereits im Rahmen der Verhandlungen über den Zukunftsvertrag diskutiert. Dabei sollten zwei unterschiedliche Bereiche untersucht werden: Mobilität in der Kernstadt mit einer Veränderung des Stadtbusverkehrs und Mobilität in den Ortschaften mit einer Anbindung an die Kernstadt und die Bahnhöfe. Ziel des Mobilitätskonzeptes ist es die Mobilität zwischen den Ortschaften und der Kernstadt zu verbessern. Dabei sollen die intermodalen Verknüpfungsmöglichkeiten von Bus-, Taxi- und Individualverkehr mit dem Schienenverkehr geprüft werden. Es werden durch das Planungsbüro darüber hinaus auch innovative Angebotsformen im ÖPNV sowie neue Angebote berücksichtigt.