Konzeptentwurf zur Erneuerung des Hallen- und Freibads in Osterode am Harz

Neues ALOHA: Informationen in der Rathaushalle

Informationen und Vorschlags-Box im Rathaus
Nachdem der Osteroder Stadtrat Ende Juni den vorliegenden Konzeptentwurf einstimmig beschlossen hatte, sind die Ingenieure der beauftragten Fachbüros derzeit an der Vorplanung. An deren Ende werden konkretere Pläne und Kostenschätzungen stehen. Sie sollen Ende Oktober im Stadtrat beraten werden. Wie schon im Vorfeld der Planungen stellen die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Osterode GmbH (WIBO), die das Aloha betreibt, derzeit Informationen zum Konzept bereit. Auf Stellwänden gibt es in der Rathaushalle Informationen zur Konzeptentwicklung von Hallenbad, Freibad und Gebäudetechnik sowie einen Überblick.

„Hier ist auch die Meinung der Kunden gefragt. Dafür gibt es die Möglichkeit, eigene Vorschläge und Anregungen zu notieren und in eine Box einzuwerfen“, so Severine Schmidt, Geschäftsführerin der WIBO. Noch sei es nicht zu spät, Umsetzbares in der späteren Planung zu berücksichtigen. Das betrifft nicht nur den häufig geforderten Erhalt der 50 Meter-Bahn, sondern auch alle anderen Aspekte des Konzeptes. Auch für diejenigen, die sich tiefer gehend mit dem Entwicklungskonzept befassen wollen, hat Schmidt einen Tipp: „Auf der Internetseite der Stadt ist die vollständige 59seitige Präsentation hierzu einsehbar und kann auch heruntergeladen werden.“

Saunabetrieb während der Bauphase nicht darstellbar
Schmidt äußert sich auch zu der verständlichen Enttäuschung der Sauna-Besucher, dass dieser beliebte Bereich mit seinen Gästen aus der weiteren Umgebung während der Bauphase nicht geöffnet bleibt. „Wir haben das geprüft. Aber es ist weder technisch noch wirtschaftlich vernünftig darstellbar.“ Denn der größte Teil der Technik befinde sich unter dem alten Hallenbad und sei während der Erneuerung nicht verfügbar, ein Provisorium koste einen mittleren sechsstelligen Betrag. Sie gibt auch zu bedenken, dass es kaum möglich sei, in einer Saunalandschaft zu entspannen, wenn unmittelbar daneben Baumaschinen lärmen.

Jährliche Wartungsarbeiten im Hallenbad
Am 4. September schließt das Hallenbad tatsächlich – aber nur für zehn Tage, bis zum 14. September, und zwar für die jährlich anstehenden Revisionsarbeiten. Die Saunalandschaft ist davon aber nicht betroffen und auch das Freibad bleibt, solange es die Witterung noch erlaubt, weiter geöffnet. Alle drei Bereiche werden auch 2018 noch für Gäste zur Verfügung stehen. Erst nach der Sommersaison 2018 wird das Freibad für die Erneuerung geschlossen, voraussichtlich Ende Oktober dann Hallenbad und Sauna. „Wir planen, nach insgesamt 22monatiger Bauzeit unseren Gästen ein neues ALOHA präsentieren zu können“, so Severine Schmidt.