Die fünf teilnehmenden Städte kreiieren „Mini“-DenkmalKunst bei Exkursionen

Northeim kann was - 150 Aktivisten waren dabei

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In der Alten Wache versammelten sich die rund 150 Besucher aus den Fünfeck-Städten, aber auch Interessierte aus der Region. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister H.E.Tannhäuser, musikalischer Untermalung der  Musiker Peter & Wir, starteten drei Stadtführungen durch die historische Stadt. Im Theater der Nacht gab es einen Einblick in Händels Hamster , kulinarisch steuerte der Campingplatz Sultmer Berg, der Fruchthof, das Jugendgästehaus sowie das Theater der Nacht Köstlichkeiten bei. Vor dem Theater unterhielten die „Schrägen Vögel“ (Hausband vom Theater der Nacht) mit ihrer genialen Musik. In Northeims ältesten Gebäude – dem Reddersen-Haus schenkte Helvi Ritter den Besuchern eine Besichtigung, das Gitarren-Duo Dirk Heimberg & Till Spannaus gaben Ohrenschmaus 1dazu. In der Konzept-Immobilie Schaupenstiel 16/18 durfte man den Klängen von Oliver König & Thomas Koch lauschen, während Emre Meydan, KSN Stipendiat, seine Kunst zeigte und die Exkursion filmend begleitete. Auf dem Gelände der Alten Brauerei sind die Besucher über eine verwunschene Tür zum alten Brauerei Keller unter dem Wall mit anschließender Besichtigung geführt worden. Bürgermeister Tannhäuser informierte über Geschichtliches und die Bilder-Ausstellung, mit zwei großformatigen Werken, der Northeimer Malerin Irene Pregizer füllten die Katakomben mit Leben. Eine besondere Stimmung entstand bei der Begehung dieses außergewöhnlichen historischen Bauwerkes und ein, von der Stadt Northeim, ausgelegtes Buch lud ein, persönliche Eindrücke, Gefühle und Ideen für eine mögliche weitere Nutzung niederzuschreiben. Ein Besucherpaar aus Göttingen: „Wir sind extra gekommen, um endlich die Katakomben zu sehen!“ Abschließend zug die Gruppe zum Brauerei-Kessel im Brauerei-Turm, und der musikalische Abschluss gehörte Front Porch Picking  mit Americana, Bluegrass, Blues und hawaiianischen Klängen bei herrlichem Sonnenschein.