Reformationsstadtf├╝hrung ein voller Erfolg

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Gespannte Stille. Auf die Kurf├╝rstin Elisabeth von Brandenburg sind zahlreiche Augenpaare gerichtet. Konzentriert betet sie in einem Brevier. Aus der Ferne n├Ąhern sich aufgeregte Schritte, energisch tritt die Tochter der Kurf├╝rstin, Herzogin Elisabeth von G├Âttingen-Calenberg, durch die T├╝r. Voller Freude berichtet sie ihrer Mutter von dem Brief, den sie soeben erhalten hat ÔÇô ein Schreiben von Martin Luther h├Âchstpers├Ânlich.
So begann die Reformationsstadtf├╝hrung, die am 18. Juni 2017 in Hann. M├╝nden stattfand. Im Gemach ÔÇ×Zum wei├čen RossÔÇť im Welfenschloss wurden die Teilnehmer Zeugen einer angeregten Unterhaltung zwischen Herzogin Elisabeth und ihrer Mutter, dargestellt von Ariane Trapp und Marie Anne Langefeld. Zwischen Mutter und Tochter, die beide zu den Bef├╝rworterinnen der Reformation z├Ąhlten, entspann sich ein lebhafter, aber auch nachdenklicher Dialog ├╝ber das Leben der Herzogin, die Lehren Luthers und die zu erwartenden Folgen der Reformation. Nach einem kr├Ąftigen Applaus der Teilnehmer verlie├čen die beiden h├Âfischen Damen das Gemach. Die ebenfalls fein gewandete B├╝rgermeisterfrau Ilsabe H├╝peden, dargestellt von Martina Pakusch, begleitete die Teilnehmer weiter durch den Nachmittag und rundete das Schauspiel mit

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Informationen ├╝ber Herzogin Elisabeth, ihren Reformationswillen und die T├╝cken und Widersacher, mit denen sie zu k├Ąmpfen hatte, ab. Im Rahmen einer Stadtf├╝hrung f├╝hrte sie anschlie├čend bei sch├Ânstem Sommerwetter zu reformationsrelevanten Orten. Dabei wurde unter anderem die St. Blasius Kirche besucht, in der Antonius Corvinus gedacht wird, einem Pfarrer aus Witzenhausen, der Elisabeth bei der Durchf├╝hrung der Reformation unterst├╝tzte und beriet. Nach eineinhalb interessanten Stunden endete die F├╝hrung in der Ratsstube im historischen Rathaus. Hier gab es auch ein Wiedersehen mit Elisabeth und ihrer Mutter. Gem├Ą├č der h├Âfischen Etikette begr├╝├čten die F├╝rstinnen und die B├╝rgermeisterfrau die Teilnehmer, die an einer liebevoll dekorierten Tafel Platz nahmen. Bei Renaissance-typischer Harfenmusik, dargeboten von Bettina Kallausch, konnten sich die G├Ąste an einem mittelalterlichen Men├╝, das stilgerecht in Holzmollen serviert wurde, laben und den Abend ausklingen lassen. Am 17.September findet die Reformationsstadtf├╝hrung noch einmal in Verbindung mit einer herz├Âglichen Kaffeetafel statt. Karten sind bei der Tourist-Information Hann. M├╝nden erh├Ąltlich.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Hann. M├╝nden Marketing GmbH, unter der Telefonnummer 05541-75313 oder der Email: info@hann.muenden-marketing.de