St. Sixti in Northeim ist Radwegekirche

Rückzugsort für Touristen und Radfahrer

Von Britta Stobbe

Kirchen sind auf den Radwegen sichtbare Orientierungspunkte und darüber hinaus oft Zentrum kulturellen Lebens. Deshalb sind Kirchen für Reisende ein gern gewählter Haltepunkt. Sogenannte Radwegekirchen sind extra als solche ausgewiesen. Ende August wurde der St. Sixti-Kirche in Northeim das offizielle Siegel als Radwegekirche verliehen.
Die Kirche ist bereits seit 20 Jahren verlässlich geöffnet, da sie auch ein beliebtes touristisches Ziel ist. Touristen nutzen den imposanten Bau nicht nur zur Besichtigung, sondern auch als Rückzugsort. In Deutschland gibt es mittlerweile etwa 150 speziell ausgewiesene Radwegekirchen, die Radfahrern und Einkehrenden Raum bieten. Vor allem Radtouristen, die entlang des Leine-Heide-Radweges fahren, können hier eine Pause machen. An der Kirche gibt es Trinkwasser und Toiletten. Außerdem gibt es Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder. All diese Kriterien müssen erfüllt sein, wenn eine Kirche, die das Signet Offene Kirche trägt, auch eine Radwegekirche sein will. St. Sixti in Northeim hat all diese Punkte erfüllt.