Harzer Regionalgericht – gute Mitwirkung der Harzer

So wild schmeckt der Harz

Vor einigen Wochen starteten die HARZKIND-Gründer Melanie Funke, Elke Roch und Dietrich Kühne gemeinsam mit Landhaus Schulze in Herzberg eine wortwörtlich geschmackvolle Aktion. Gesucht wurden kreative Rezepte für ein neues Harzer Regionalgericht. Sagenhafte und vielversprechende Rezepte wurden eingeschickt, deren Zutaten vom Harzer Whiskey über Harzer Käse bis hin zur Harzer Forelle reichten. Die Favoriten wurden ausgewählt und mit dem Team des Landhaus Schulze nachgekocht und verkostet. Nun wurde nach den vorgegebenen Kriterien bewertet. Unterschiedliche Faktoren spielten eine Rolle, wie z. B. der Bezug zum Harz, die Umsetzbarkeit für andere Gastronomen und den Geschmack möglichst vieler Harzer zu treffen. Die Jury war sich sofort einig. Alle Gerichte schmeckten sehr gut, aber eines stach durch seine Einmaligkeit und bestechenden Aromas heraus: Die Wild-Bratwurst mit Harzer Käse, Currysoße mit Harzer Whiskey und Pommes mit Wildkräutern. Das Gericht kommt von Käthe Kollwitz, einer über 90-jährigen Herzbergerin. Noch am Tisch wurde der Name kreiert: „Wilder Stinker“ heißt es nun treffend. Abgeleitet vom Wildfleisch und dem „Stinkekäse“, wie der Harzer Käse gern im Volksmund bezeichnet wird.

Der Antrag für das „Typisch Harz“-Siegel wurde bereits beim Harzer Tourismus Verband eingereicht. Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, wird das Siegel noch im September vergeben. Die Gewinnerin wird in den Genuss kommen, ihr Gericht im Landhaus Schulze in familiär-harzerischer Atmosphäre verzehren zu können und hat noch dazu ein HARZKIND-Shirt gewonnen.