Einbecker „Spieleabend-Exkursion“ nach Hann. Münden voller Erfolg

„Spielen ohne Grenzen“ im Fachwerk-Fünfeck

spieleabendWenn die Würfel fallen, die Karten fliegen und die Köpfe zusammenstecken ist Spielzeit! Spannend, witzig und unterhaltsam war der Ausflug am 12.2. der knapp 20 Einbecker Spielebegeisterten in die Fachwerk- Fünfeck-Stadt Hann. Münden. Die Idee zum gemeinsamen Spieleabend wurde aus Einbeck nach Hann. Münden transportiert. Die Einbecker treffen sich jeden Mittwoch um 17 Uhr in der Tangobrücke zum Spielen und gesellig sein. Nach erstem Beschnuppern und Kennenlernen, gruppierten sich rasch die ersten Spielwütigen um die Tische in der Mündener Begegnungstätte, dem Geschwister Scholl Haus. Freitags treffen sich hier Jugendliche in der „Chillex Lounge“, einem von vielen Angeboten.

Ob Kicker, Poolbilliard, Tischtennis oder Dart – hier besteht die Möglichkeit einer gemeinschaftlichen Freizeitgestaltung und zu gemeinsamen Spielen. Elke Steden vom Kinder- & Jugendbüro führte die vorwiegend jugendlichen Einbecker durch die Begegnungsstätte und hat den Spieleabend vor Ort möglich gemacht. „Es ist und wird spannend, die anderen Jugendhäuser kennenzulernen; nach welchen Konzepten wird gearbeitet und was bekommen die Jugendlichen in den anderen Fünfeck-Städten geboten. Es ist enorm wichtig über den Tellerrand zu schauen“, so Elke Steden erfreut über die Vernetzung im Fachwerk-Fünfeck. Zwei Kisten voller Gesellschaftsspiele wurden mitgebracht und es war für jeden etwas dabei. Ob kreativ, strategisch oder Klassiker. Auch selbstentwickelte Spiele fanden hier eine Plattform, wie „Ein weiterer Schatz im Dschungel“ von Sascha Stahnke aus Einbeck oder „Drecksau“ vom Mündener Frank Bebenroth – beide zufällig Spieleautoren, die hier beim Spieleabend die optimale Testcrew hatten und sich gleich austauschen konnten.

Gespielt wird was Spaß macht und solange alle mitmachen. Um 18 Uhr schlossen offiziell die Türen der Begegnungstätte Geschwister Scholl Haus und die Einbecker zogen mit ein paar Mündener, samt den Siedlern von Catan, Risiko im Karton und guter Laune in den Ochsenkopf um. Schluss ist bekanntlich, wenn die Würfel nicht mehr fallen. „Der Spielrekord liegt bei gut 13 Stunden am Stück, das sollten wir doch toppen können.“, so Florian Liebscher, Bundesfreiwilligendienstler in der TangoBrücke und Initiator der Spieleexkursion ins Fachwerk- Fünfeck. „Es war völlig offen und unkompliziert. Zum nächsten Mal wird die Werbetrommel stärker gerührt, damit noch mehr Jugendliche und Junggebliebene aus Hann Münden und vielleicht auch schon aus den anderen Fünfeck-Städten zum Spieleabend kommen“.

Nach der Premiere des ersten Spieleabends sind regelmäßige Spielabende in Hann. Münden geplant – der nächste ist am 2.4. Um das Fachwerk-Fünfeck weiter zu vernetzen, wurde bereits auch mit Osterode Kontakt aufgenommen.

Die Termine werden unter: tangobruecke.de/spielen bekanntgegeben.